Stadtjugendring Stuttgart unter Strom

Daimler sponsert einen Smart fourfour für die Jugendverbände

Der Stadtjugendring Stuttgart e.V. (SJR) ist der Dachverband von Jugendverbänden, Jugendgruppen und Jugendinitiativen in Stuttgart.

Derzeit umfasst der SJR 60 Mitgliedsorganisationen mit über
100.000 Jugendlichen.

Die Beratung und Betreuung der Jugendgruppen hatte es in der Vergangenheit immer wieder notwendig gemacht, auch mal mit dem Auto die Verbände zu besuchen. Die bisherige A-Klasse mit Verbrennungsmotor, die schon in die Jahre gekommen ist, und vor ca. zehn Jahren auch hälftig von Daimler gesponsert worden war, musste ersetzt werden.Weiterlesen


Erinnerungsprojekt zur Pogromnacht vor 80 Jahren

In der Nacht vom 9. November auf den 10. November 1938 wurden in Stuttgart und Bad Cannstatt, ebenso wie an vielen anderen Orten im Deutschen Reich, mit Billigung und Unterstützung der kommunalen Behörden Synagogen angezündet und zerstört, jüdische Geschäfte geplündert und hunderte Menschen jüdischen Glaubens in das Konzentrationslager Dachau verschleppt.

In Erinnerung und im Gedenken an die Pogromnacht haben sich Frau Prof. Barbara Traub von der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württemberg und Frau Bürgermeisterin Isabel Fezer im Namen der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit mit den beiden kommunalen Jugendhilfeträgern Lernort Geschichte und Stadtjugendring Stuttgart e.V. zusammengetan, um über die zentrale Gedenkveranstaltung hinaus in Kooperation mit weiterführenden Schulen in Stuttgart dezentrale Veranstaltungen anzustoßen und zu organisieren. Außerdem beteiligen sich 30 zivilgesellschaftliche und staatliche Organisationen, Initiativen und Institutionen, welche die teilnehmenden Schulen bei den Vorbereitungen oder heute selbst inhaltlich unterstützen. Oberbürgermeister Fritz Kuhn hat die Schirmherrschaft für das Projekt übernommen.

Über 30 Stuttgarter Schulen beteiligen sich an dem Erinnerungsprojekt zum 80. Jahrestag der Pogromnacht am 09.11.2018. Von Gedenkaktionen rund um Stolpersteine für jüdische Bürger*innen über Stadtrundgänge, Lesungen und Workshops bis hin zu von Schülerinnen und Schülern konzipierten Ausstellungen, eigens erarbeiteten Theaterstücken und einer Filmvorführung des Filmes „Blut muss fließen“, der sich mit aktuellen Formen von Antisemitismus beschäftigt – rund um den heutigen Tag wird im Rahmen des Projektes auf sehr vielfältige Art und Weise an die Ereignisse der Pogromnacht erinnert.